Zunächst die Vorgeschichte:
Durch eine Freundin, die mein Mann Ulrich und ich im Sommer 2022 in Norwegen besucht haben, kam der Wunsch auf, ebenfalls nach Norwegen auszuwandern. Mein Mann und ich lernen also norwegisch, mit babbel per Internet, da in Güstrow leider kein Volkshochschulkurs für norwegisch angeboten wurde. Im Winter 2023 fuhren wir erneut nach Norwegen, weil wir der Meinung waren, wenn wir auswandern, muss klar sein, wie sich der Winter anfühlt. Kälter und dunkler, als bei uns in Mecklenburg. Im Sommer 2023 fuhren wir aber nach Österreich und wir machten eine lange Pause mit dem norwegisch lernen, zumal ich bei meinem Mann das Gefühl hatte, dass er es nicht ernst meinte. Im Sommer 2024 zog es uns erneut nach Norwegen zu meiner Freundin und wir fuhren, so wie ich Urlaub machen möchte, von Ort zu Ort. Mein Caddy konnte als Mini-Camper durchgehen.
Nach diesem Urlaub war für mich klar, dass dorthin die Reise geht. Nun kann man einfach nach Norwegen, aber… einen Job zu haben ist durchaus von Vorteil. Im September erzählte mir einen Freundin von Vidaråsen, einer Camphill-Gemeinschaft in Südnorwegen. Ich beschloss, das anzugehen. Und so habe ich mich im Januar 2025 beworben. Es gab ein Telefonat und ich konnte schon mal so rein fühlen. Und eine Aufgabe stand ziemlich gleich im Raum: Hausverantwortliche. Mein Mann und ich waren eine Woche im März/April 2025 dort und haben mitgearbeitet und das Leben in dieser Gemeinschaft ein bisschen kennen gelernt. Am Ende der Wochen unterschrieb ich meinen Arbeitsvertrag. Ab 30.09.2025 (das Jahr des Wandels) wohne und arbeite ich in Norwegen. Mein Mann hat sich anders entschieden und somit werden sich unsere Wege trennen.