Heisann,
der Kurzbericht der vorletzten Woche ist aufgrund technischer Querelen und Abwesenheit leider ausgefallen. Es gab auch nicht viel zu berichten. Montag 2.2. ging es also mit einer guten Stunde Verspätung los nach Fjellheimen, von vielen Bewohnern sehr begrüßt. Insgesamt ca. 6 Stunden Fahrtzeit mit jemanden in Oslo aufgabeln. Fjellheimen liegt in der Engerdal Kommune und in dieser gibt es schon Samen.
Die Südsamen. Und weil am 6.2. samischer Nationaltag ist, haben wir die samische Flagge gebaut, aus farbigen Eisklötzen. Idee gut, Ausführung verbesserungsfähig. Das Blau symbolisiert den Mond, das Rot die Sonne, grün und gelb Natur und Tiere. Der Ring verbindet alles. Irgendwie schön.
Doch vielleicht erst zur Einrichtung; Fjellheimen hat vor 2 oder 3 Jahren 50 Jubiläum gefeiert. Es war ein Pensionat für Kinder und Jugendliche mit Einschränkungen. Und heute gibt es Schlafmöglichkeiten für 30 Menschen. Und das Angebot richtet sich an Menschen mit Beeinträchtigungen. Es gibt eine Abspülmöglichkeit für Rollstühle. Genial. Gut, brauchten wir nicht.
Es wurden verschiedene Aktivitäten angeboten, von Reiten, Ponyschlitten, Schneescooter, Skifahren, Bewegungsspiele drinnen und das Bauen der Flagge. Essen war gut, auch vegetarisch. Die Rentiersuppe habe ich jetzt nicht probiert…
Fjellheimen gehört zur Kommune Engerdal und die Angestellten dort sind also bei der Kommune angestellt. Die schwedische Grenze ist nicht weit weg. Es liegt nord-nord-östlich von Lillehammer.
Donnerstag abend kamen 8 (!) Musiker, davon 7 mit Akkordeon. Es wurde zum Tanz aufgespielt. Sehr schön. Und auch für mich unbedingt wiederholungswürdig.
Seid lieb gegrüßt
Ute




















