Ein glückliches Ende

Heisann alle sammen!

Wir hatten im Haus ein paar Tage kein Internet, deshalb bin ich jetzt etwas später dran als gewöhnlich. Das Wetter war traumhaft am Wochenende und ich habe den Webstuhl fast fertig abgewebt. Und doch war mein erster Arbeitstag der Woche ein ganz anderer. Die Ljabruskole war zu Besuch. Damit hatte ich jetzt nichts zu tun, weshalb ich mich nicht darum gekümmert habe. Es waren also kleine Kinder, mit Einschränkungen (oder auch ohne) im Dorf. Und ein Kind ist dann schon mal losgegangen, ein Mädel mit Down Syndrom und wurde 5 Stunden gesucht. Zuerst von uns, dann hat die Polizei gesucht, mit Hunden und Drohnen… und der Hubschrauber hat sie dann gefunden und wohlbehalten wieder im Dorf abgegeben. Allerdings war uns überhaupt nicht wohl. Ich selbst hatte das Gefühl, neben mir zu stehen. Das Dorf war voll mit „fremden Leuten“, im Kontoret war die Zentrale. So unwirklich. Und der Hubschrauber erst… eine fliegende Intensivstation. Nun kann sich alles wieder beruhigen und ich habe erst mal Rescuetropfen nehmen müssen.

Heute abend war dann noch Norskkurs, weil morgen schriftlich und für einige auch mündliche Prüfung ist. Ich bin Donnerstag dran. Na wird schon.

Zu den Broddern noch ein kleiner Nachtrag: Auch Pferde und Trecker nutzen sowas… allerdings besser ersichtlich wenn Schnee und Eis geschmolzen sind: Eisnägel beim Pferd und Schneeketten beim Trecker.

Am 20.3. habe ich meine Temperatur- bzw. Jahresdecke angefangen zu häkeln. Jeden Tag eine Reihe. Also braucht das Projekt etwas Zeit. Ich habe wundervolles Garn aus 100 % norwegischer Wolle in einem Stoff- und Wollladen hier auf dem Land gefunden. Genial!

Seid ganz lieb gegrüßt

Ute